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Margot Schneider: Lieblingsmotive Schweizer Berge und ihre Gletscher

Margot Schneider: Lieblingsmotive Schweizer Berge und ihre Gletscher

Es ist schon so, Schweizer Berge und ihre Gletscher sind Lieblingsmotive der St. Galler Kunstmalerin Margot Schneider. Nach ihrer abstrakten Mal-Phase widmet sie sich seit 2005 vor allem diesen Bergen und Gletschern. Als Mitglied der GSBM Gilde Schweizer Bergmaler wurde sie eingeladen zu deren 30 Jahr-Jubiläum mit Arbeiten an der Jubiläumsausstellung «Luzerner Hausberge» beizutragen. Die Ausstellung in der Kornschütte Luzern, Kornmarkt 3, dauert bis zum 28. Januar 2018.

Der Besucherandrang an der Ausstellungseröffnung war gross. Das war zu erwarten, gibt es doch Werke von 39 Künstlern, davon 14 Frauen, zu bewundern – mit dabei ist auch Margot Schneider. Der einzigen Ostschweizer Malerin dieser Gruppe, stand der Luzerner Hausberg Pilatus Modell.

Magischer Pilatus

Um ihr Vorhaben in die Wirklichkeit umzusetzen, besuchte Margot Schneider die Pilatus-Gegend zwei Mal. Um 3.30 frühmorgens hiess es Abfahrt von St. Gallen. Ankunft vis-à -vis vom Pilatus noch in der Dunkelheit. «Als dann das Tageslicht anbrach, beobachtete ich das Farbenspiel rund um den Berg bis zum Sonnenuntergang. Dieses Erlebnis war für mich sehr eindrücklich, zu sehen, wie das Licht schon vor dem Sonnenaufgang den Berg Pilatus in eine magische Atmosphäre versetzte. Ich machte Fotos und Skizzen, bereitete im Atelier meine Arbeit vor, fuhr aber noch ein zweites Mal vor Ort, um  meine Beobachtungen zu bestätigen. Anschliessend ging es an die Bildgestaltung, die mehrere Wochen in Anspruch nahm. Entstanden sind zwei grossformatiges Ölgemälde auf Leinwand vom ersten Licht beim Pilatus frühmorgens mit den Titeln ‘First Light I orange und First Light II yellow’», so beschreibt Margot Schneider die Entstehung ihrer Bilder.

Gletscher-Inszenierung

Berge und Gletscher sind für die St. Galler Künstlerin Grenzbereiche. «Grenzbereiche fesseln mich und lassen mich nicht mehr los. Ich finde es spannend, was dabei abgeht. Der Rückgang der Gletscher beschäftigt mich sehr. Ich dokumentierte zum Beispiel den Rhone-Gletscher im Abstand von mehreren Jahren. Ich beobachtete an Ort und Stelle die jeweiligen Veränderungen, machte Farb- und Formstudien».  Margot Schneiders grossformatige Malereien wirken plastisch. «So als könnte man trotz vertikaler Hängung einen Fuss hinein setzen», sagt Brigitte Schmid-Guggler. Und Marco Giacometti, ein Nachfahre der berühmten Künstlerfamilie, der vor einem halben Jahr im Salone Piz Duan in Stampa die St. Galler Künstlerin mit ihren Bildern zu Gast hatte, freute sich  über ihre  eindrucksvolle Gletscher- Inszenierungen.

Grossformate

Margot Schneider, Mutter von drei erwachsenen Kindern, lebt und arbeitet in St. Gallen. Seit 1993 ist sie als Kunstmalerin tätig und ihre Bilder waren an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Von 2005 an hat sie sich ja vor allem den Gletschern verschrieben. Wandernd, dabei zeichnend und malend hält sie deren Veränderungen fest .Nach Aufenthalten im Gebiet des grössten Gletschers der Alpen, entstand beispielsweise der Zyklus «Aletsch». Die Künstlerin malt mit Ölfarben auf Leinwand. «Ölfarbe hat einen speziellen Glanz von innen heraus. Das finde ich edel, das liebe ich über alles. Zusätzlich ist es eine Herausforderung mit der langen Trockenzeit». Herausforderung heisst ihr Zauberwort, deshalb male sie gerne grossformatig. Zudem schätze ihre vertretende Galerie 7 die grossen Formate, die zwischen 130 cm x 180 cm und 100cm x 140 liegen können.

Bild: Die Künstlerin Margot Schneider hat sich ganz den Bergen verschrieben.

Ausstellung: Luzerner Hausberge in der Kornschütte Luzern:

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa, So und Feiertrage 10 bis 16 Uhr

Erfahren Sie mehr über die Kornschütte!

Die Künstlerin Margot Schneider hat als St. Gallerin hohe Berge vor der Tür.

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