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Bären-Ausstellung im Appenzeller Volkskundemuseum verlängert und Bärenwerkstatt integriert

Bären-Ausstellung im Appenzeller Volkskundemuseum verlängert und Bärenwerkstatt integriert

Das sogenannte bärige Stübchen befindet sich normalerweise in Herisau. Doch während der aktuellen «Bären-Ausstellung» im Appenzeller Volkskundemuseum in Stein, die bis zum 5. Mai verlängert wird, hat Erika Ressl ihre Bärenwerkstatt hierhin verlegt. Geöffnet ist diese jeweils am Mittwoch und Samstag von 13.30 bis 16.30 Uhr, wo Kinder ab drei Jahren aber auch Erwachsene unter Anleitung, eigene kleine Stoffbärli gestalten können.

Der Bär ist Wappentier des Standes Appenzell. Er geht zurück auf Gallus, den Gründer St. Gallens, der meist mit einem Bären dargestellt wird. Seit den Freiheitskriegen Vögelinsegg 1403 und Stoss 1405 geht der Appenzeller Bär aufrecht. Er ist männlich, sowohl Krallen als auch Geschlechtsteil und Zunge sind rot gefärbt.

Nach der Landteilung 1597 behielt das neu entstandene Innerrhoden das alte Wappen, Ausserrhoden ergänzte es mit den lateinischen Buchstaben VR für „Usser-Rhoden“. Auch die Ausserrhoder Gemeinden Bühler, Grub, Herisau, Hundwil, Speicher, Stein, Teufen, Trogen und Urnäsch sowie der Innerrhoder Bezirk Appenzell tragen den Bären im Wappen.

Der Teddybär – nichts lieben Kinder inniger. Wobei „Kinder“ für einmal die Altersgruppe der 0 bis 99-Jährigen umfasst. Der Teddybär – und mit ihm die Marke Steiff – erobert seit über einem Jahrhundert die Welt, und ein Ende ist nicht abzusehen. Der mächtige und gefährliche Braunbär mutiert im Kinderzimmer zum gutmütigen, zahmen und flauschig-weichen Tröster in allen Notlagen.
Kurz und prägnant gesagt: Er hat Karriere gemacht, der Appenzeller Bär – weltweit. Nun ist er zurück in der Heimat – im Appenzeller Volkskunde-Museum gibt er Einblick in seine neue Welt.

Die erfolgreiche Ausstellung wurde bis am 5. Mai verlängert!

Bild: Appenzeller Volkskundemueum

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